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Führungsschienen

Führungsschienen

Führungsschienen

Bei der Führungsschiene wird in Form und Art deutlich unterschieden.
Das bedeutet:
Ein Schwert soll leicht sein, aber auch robust. Es soll wenig Rückschlag produzieren und gleichzeitig verbindungssteif sein.Obendrein darf es, wie alles andere auch, nicht viel kosten.
Nach jahrzentelanger Beobachtung kann man sagen, das alles zusammen nicht möglich ist.
Deshalb gibt es 2 Arten von Führungsschienen.
Das Laminat-Schwert, auch laminiertes Schwert genannt und das Vollschwert, auch Vollstahlschiene genannt.

Das laminierte Schwert ist sehr leicht und besteht aus zwei Teilen im Außenbereich, die zusammengesetzt werden und einem Innenteil, dessen Materialstärke von der Nutbreite bestimmt wird.
Durch Punktschweißung werden die Teile zusammengefügt.
Das Ergebnis ist ein leichtes, und günstiges Produkt, welches für den normalen, semiprofessionellen Einsatz allen Ansprüchen gerecht wird.

Das Vollstahl-Schwert, auch Vollschwert genannt, besteht komplett aus Vollstahl.
Die Sägeketten-Lauffläche und auch die Nut werden anschließend präzise ab-, und ausgeschliffen.
Die Vollstahlschienen sind wesentlich robuster, dämpfen Vibrationen stärker ab und haben durch die Art eine erheblich höhere Lebensdauer als ein laminiertes Schwert.
Der ganz große Nachteil bei den Vollschwertern ist jedoch der erheblich höhere Anschaffungspreis und das enorm höhere Gewicht.
Des weiteren werden Vollschienen nicht für jedes Motorsägen-Modell produziert, so dass man gezwungen ist, auf laminierte Schwerte zurückzugreifen.

Die Schwertlänge, auch Schnittlänge genannt, ergibt sich folgendermaßen:
Messen Sie das Schwert immer im verbauten Zustand!
Gemessen wird nun von der Schwertspitze bis zum Eingang in die Motorsäge. Also nur den sichtbaren Bereich der Schiene.

Kann ich jede Führungsschiene auf meiner Motorsäge benutzen?

NEIN
Für jedes Motorsägen-Modell ist ein dafür passender Schwertanschluss vorgesehen, der oftmals auf verschiedene Sägen des gleichen Herstellers passt, manchmal sogar auf Modelle verschiedener Fabrikate.
Folgende Eigenschaften müssen bei der Schwertzuordnung beachtet werden:
Schienen mit Umlenkstern müssen die zum Kettenantriebsritzel passende Teilung haben (bei 3/8" besteht außerdem noch ein Unterschied zwischen der Hobbykette (LP für LowProfil (kleine,flachere Version) genannt)- und der Profikette.
Nutbreite (möglich sind in unserem Onlineshop
1,1mm, 1,3mm, 1,5mm und 1,6mm)
Breite und Länge des Schlitzes in der Schienenmitte am Schwertanfang für die Aufnahme der Schiene an der Motorsäge.

Lage der Kettenöl-Versorgungsbohrungen, um die optimale Schmierung und Kühlung der Sägekette beim Einsatz zu gewährleisten.
Lage und Größe der Bohrung für den Bolzen der Schwertspannvorrichtung, damit ein spanner der Sägekette möglich ist.
Schwertlänge, damit die Sägekette auch wirklich zur Schiene passt.

Kontur der Schiene (je nach Einsatzzweck), da es auch sogenannte Carving-Schwerte gibt, um Schnitzarbeiten durchzuführen.
Radius an der Schienenspitze (je kleiner er ist, desto geringer ist die Kickbackgefahr, aber desto größer der Kettenverschleiß bzw. die Längung durch größere Knickwinkel (Polygoneffekt) und umgekehrt)